Land der Hildegard - Hildegard von Bingen

Kloster Eibingen

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Fünf Jahre Service und Informationen

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Der Hildegard Info-Punkt in Bingen

2016 ist die Hildegard-Information an der Ecke Schmittstraße/Hasengasse bereits im fünften Jahr während der Touristensaison aktiv. Ehrenamtliche „Hildegardlotsen“ kümmern sich hier um ihre Gäste, übernehmen auch Teilaufgaben der Tourist-Information. Hingewiesen wird auf alles, was mit dem „Land der Hildegard“ zu tun hat, außerdem mit Prospekten auf Veranstaltungen aller Art in Bingen und Umgebung.

Die Anzahl der Besucher ist seit der Eröffnung im Jahr 2012 stetig gestiegen. Kamen in der Premierensaison bei kürzeren Öffnungszeiten (freitags bis sonntags, insgesamt 18 Wochenstunden) rund 250 Menschen, um sich Tipps und Informationen zu holen, waren es im Folgejahr bereits 1200. Eine Verdoppelung dieser Zahl liest sich für 2014, und im vergangenen Jahr wurde mit gezählten 2798 Ratsuchenden ein neuer Rekord aufgestellt.

Dazu müssen noch rund 200 Menschen gezählt werden, die während des Gartenmarktes an der Basilika Kontakt mit den Lotsen an deren Stand aufnahmen und sich ihre Fragen zu Hildegard von Bingen beantworten ließen. Insgesamt 129 Tage war der Infopunkt anno 2015 geöffnet, wurde von sieben Lotsen betreut. Intensivster Monat war der August mit 544 Besuchern, durchschnittlich 27 pro Tag.

„Wir sind froh und stolz, dass wir die ehrenamtlichen Hildegardlotsen haben“, weiß Dieter Glaab, Leiter des Amtes für für Touristik, Veranstaltungsmanagement und Städtepartnerschaften, der gleichzeitig die Entscheidung von Oberbürgermeister Thomas Feser lobt, die Hildegard-Information in ihrem jetzigen Domizil einrichten zu lassen: „Es war mutig, dass er den Startschuss gab, und die Entwicklung zeigt uns, dass der Weg, in der Innenstadt präsent zu sein, richtig war.“

Achtung und Anerkennung zollt Glaab den ehrenamtlichen Lotsen, die ihren Dienst nicht nur auf die Info beschränken, sondern auch Kontakte zu den Schwestern in Eibingen geknüpft haben, dorthin Ausflüge unternommen haben und auch im Frühjahr 2016 bei Schwester Philippa Rath eingeladen waren.

Die Gemeinschaft und die Tatsache, dass sich alle Helfer sehr stark und überaus kreativ eingebracht haben, mache den besonderen Geist in der Gruppe aus, den die Besucher wiederum erleben und spüren könnten, sagt Glaab: „Wir schätzen das Engagement der Helfer im Info-Punkt und ihren vorbildlichen, unglaublich großen Einsatz wirklich sehr.“ Froh sei man, dass die Arbeit in diesem Jahr auf mehr Schultern verteilt würde: Aus sieben Aktiven werden elf, die kleine verschworene Gemeinschaft bekommt Zuwachs.

Dort, wo es um die berühmteste Bingerin geht, liegt im Zusammenhang mit dem Kontakt zu Interessierten wohl eine der schönsten Stellen, an der man sich als Helfer einbringen kann. Wie Fremde und Touristen dürfen auch Bürger der Stadt den Info-Punkt nutzen und sich über die Heilige informieren. Auch dazu soll die Lokalität helfen: Bingen und die Binger stärker mit Hildegard, ihrem Leben und Werk zu konfrontieren. 2016 stehen unter anderem die Kinder im Fokus. Dazu verhelfen soll einmal Conrad, dem von Jutta Nelißen und dem Team der Museumspädagogik des Museums am Strom – Hildegardvon Bingen entwickelten, waschechten „Binger Bub“, der als Sohn eines Fährmanns Hildegards Zeitgenosse hätte sein können. Dazu verhelfen soll auch ein neues Quiz, um das Interesse an der Nonne und ihrem Wirken zu wecken.

Beim Blick auf die Hildegard-Information erinnert Glaab an den verstorbenen Heinrich Lebek. Er habe sich immer mit ganzem Herzen eingebracht, mit seinen Bildern dafür gesorgt, dass die Heilige via Bildschirm erlebbar werde. Insgesamt schafft der Punkt die Verbindung zwischen den einzelnen Hildegard-Stätten von Eibingen bis zum Disibodenberg, von Niederhosenbach bis Bermersheim und der Stadt Bingen mit all ihren Angeboten und ihrer Geschichte. Eine Aufgabe, die den ehrenamtlichen Helfern vieles abverlangt. Aber eine Aufgabe, der sich Koordinatorin Christa Egbert und ihr Team gerne stellen und stets gewachsen zeigen.

Die Hildegardlotsen 2016 sind: Helga Beck, Christa Egbert, Achim Geisthardt, Adelheit Hahne, Claus Hahne, Petra Henrich-Weber, Monika Hick, Anne Monz, Gisela Nitsche, Karola Ohl, Wally Quirke-Wagener.

Die Öffnungszeiten: Dienstags bis samstags jeweils von 10 bis 16 Uhr. An Sonntagen bleibt die Information generell geschlossen.

In der Hildegard-Information können Touristen während ihres Stadtbesuches auch Rucksäcke oder Radtaschen abstellen..

Text: Jochen Werner Foto: Stadt Bingen