Land der Hildegard - Hildegard von Bingen

Kloster Eibingen

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Niederhosenbach

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Ende der 1990er Jahre rückte das nur etwas über 300 Einwohner zählende Dorf Niederhosenbach bei Kirn in das Blickfeld der Hildegard-Forschung, als Josef Heinzelmann den Ort im Rätsel um den Geburtsort Hildegards von Bingen ins Spiel brachte. In einer Urkunde des Klosters Disibodenberg von 1112 stieß er auf den Namen Hildebrecht de Hosebach, in dem er den Vater Hildegards sieht. Er vermutet, dass sich am Standort der heutigen Kirche die Burg der Herren von Hosenbach befand. 2002 wurde an der Kirche eine Gedenktafel angebracht, die informiert: „Auf dieser Höhe stand einst der Adelssitz der Herren von Hosenbach. (…) Es kann angenommen werden, dass sie (Hildegard) hier am Wohnsitz ihrer Eltern im damaligen „Hosebach“ geboren wurde“. Alle zwei Jahre findet außerdem der mittelalterliche Hildebrechtmarkt statt und der „Geist“ eines Nachtwächters, in den sich der Pfarrer in manchen Nächten verwandelt, erzählt Geschichten aus der Zeit Hildegards.